a yelled Hello

Mrz 27, 2014
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Cornelia Aschmann trifft auf Dieter Meier

Für Dieter Meier hege ich eine grosse, bisher heimliche Begeisterung. Für seine Rolle bei Yello (a yelled Hello), die den Sound zu so manchem Fest stellten, das wir in jungen und wilden Jahren veranstalteten, aber auch für den Bio-Weinbauern, Rindfleischproduzenten und Beizer, vor allem aber für den Konzeptkünstler. Als letzterer war und ist er mir Vorbild, zusätzlich zu meiner Texterinnenseite auch die Arbeit im Atelier immer weiter voranzutreiben.

Ganz 68er, zog Dieter Meier es vor, entgegen seiner grundsoliden bürgerlichen Herkunft, seinen ganz eigenen Weg zu machen. Sein kreatives Leben als Künstler und Filmer begann damals, lange bevor er mit Boris Blank zum weltbekannten Yello-Musiker wurde. Die weniger bekannte Seite des Konzeptkünstlers Dieter Meier kann man bis zum 17. November 2013 im Kunsthaus Aarau kennenlernen: «Dieter Meier 
In Conversation 
7.9. bis 17.11.2013».

Persönlich getroffen habe ich Dieter Meier anlässlich von «Sound of Marketing», einer Veranstaltung der Swiss Marketing Community Zürich. Thema war die marketingtechnische Notwendigkeit musikalischer Begleitung von Werbespots und Spielfilmen, aber auch, wie das Einsetzen von auditiven Elementen, die Wiedererkennbarkeit von Marken fördert. Nach der von Patrick Hässig geleiteten Diskussion mit Dieter Meier, Raphael Sommer von Swiss Epic Music und dem Filmjournalisten und Kritiker Basil Boehni war kaum Raum für ein Gespräch mit Dieter Meier.

Aber, wer weiss, vielleicht treffe ich ihn ja an seiner Ausstellung und wenn nicht, stosse ich nach dem Besuch der Werkschau zurück in Zürich in der Bärengasse mit einem Glas PURO auf ihn an.

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